Ohne Punkte aus Lippstadt

Die Siegen Sentinels kommen ohne Punkte aus Lippstadt zurück. Endergebnis 24:7 für den Gastgeber aus Lippstadt hieß es am Ende. Einzig der Defense war es zu verdanken, dass man Langezeit noch im Spiel war. Die Offense fand an diesem Tag zu keinem Zeitpunkt ins Spiel hinein und machte viele Fehler. Mehrere Ballverluste und viele Raumverluste machten das Spiel an diesem Tag besonders schwer. So kam es wie es kommen musste und ein “Big-Play“ des amerikanischen Receivers aus Lippstadt brachte den ersten Touchdown der Partie. Die Defense spielte wohl ihr bestes Saisonspiel und lies in der ersten Halbzeit nur 10 Punkte zu. Obwohl sie ungewöhnlich viel spielen mussten und immer mit einer sehr schlechten Feldposition mit dem Rücken zur Wand standen. Man spürte, dass zur Halbzeit noch alles offen war und jeder Spieler im Sentinels Trikot den Schalter umwerfen wollte, gerade in der zweiten Halbzeit, in welcher die Sentinels bisher glänzend gespielt haben. Doch an einem Tag wie am Sonntag, war zu viel Sand in Getriebe. Man machte einen Schritt vorwärts und dann durch individuelle Fehler drei Schritte zurück. Die Offense konnte auch im dritten Quarter keine Punkte auf’s Board bringen. Durch Ungenauigkeiten im Passspiel (QB Frederik Stahl war angeschlagen) und ineffiziente Runs, brachte die Offense der Siegen Sentinels weder Punkte aufs Board, noch lange Drives zustande. Dies nutze Lippstadt konsequent aus und erhöhte. Der beste Drive des Tages wurde zugleich mit einem Touchdown-Pass von QB Frederik Stahl auf WR David Schüler belohnt. Lippstadt antwortet aber wieder mit einem Touchdownrun und nahm den Sentinels aus Siegen den Wind aus den Segeln. Alles in einem hat man völlig verdient das Spiel verloren, zu viele Individuelle Fehler hat man selber gemacht. Lippstadt hingegen spielte ihr Spiel diszipliniert und konsequent runter und verließ das Feld zu Recht als Sieger. Headcoach Philipp Reiche zeigte sich nach dem Spiel ernüchtert: “Es war der richtige Dämpfer, zum richtigen Zeitpunkt. Ich bin überzeugt, dass wir daraus lernen und Wachsen.” Aber: Das ist das Schöne an einer Saison, es gibt wieder ein Spiel, es gibt noch ein Rückspiel, weshalb Kopf nicht in den Sand gesteckt werden darf. Aus Fehlern muss gelernt werden und am nächsten Spieltag (8.6. Hofbachstadion gegen Recklinghausen) werden die Sentinels zeigen, dass dieses Spiel nur ein kleiner Ausrutscher war zur selbsternannten Mission Wiederaufstieg!

Hervorzuheben ist die klasse Atmosphäre, die wir in Lippstadt erleben durften. Mit Musik und Stadionsprecher wurde dieses Auswärtsspiel im Waldschlösschen (das Stadion von den Lippstadt Eagles) zu einem besonderen Auswärtsspiel. Da waren die Sentinels doch etwas neidisch, da im Hofbachstadion weder Musik noch Stadionsprecher erlaubt sind.

#Protectthecrown

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