Remis im Heimspiel gegen Setzen II

1 zu 1 trotz langer Unterzahl gegen Setzen 2

 

Im ersten Heimspiel der Saison konnten wir, etwas glücklich aber durchaus verdient, unseren ersten Punkt einfahren. Aus Sicht des Trainers spielten wir gegen den bisher besten Gegner und steigerten uns im Vergleich zu den beiden ersten Saisonspielen deutlich.

Zum Spiel:

Die ersten 35 Minuten verzeichnete Setzen zwar mehr Ballbesitz, zu echten Torchancen kam der Gegner aber nicht.  Demgegenüber hatten wir einige Kontergelegenheiten,  wobei zumindest Yassir Ibanayaden eine sehr gute Gelegenheit ausließ, indem er frei vor dem gegnerischen Tor nochmals zu Samet Maraz abspielte, der aber im Abseits stand.

Besagter Samet Maraz erwies uns aber dann einen „Bärendienst“, als er nach einem Foul gegen ihn die Nerven verlor und eine „Kopfnuß“ verteilte. Folgerichtig  erhielt er die rote Karte, gleichbedeutend mit 55 Minuten Unterzahl für uns. Dies war bereits die dritte rote Karte gegen uns wegen einer Tätlichkeit. Unnötig, dumm und ärgerlich in allen drei Fällen: Das muss aufhören !!!

Nach der Halbzeit entwickelte sich logischerweise ein Spiel auf ein Tor. Wir verstanden es aber wirklich gut,  die Räume eng zu machen und gut zu verschieben. Natürlich gab es immer wieder brenzlige Situationen, mit Glück und Geschick überstanden wir diese aber und kamen ab und an dennoch zu einigen guten Kontern und Standardsituationen.

Etwa 10 Minuten vor Schluss  die überraschende Führung für uns: Vielumjubelt schoß der gerade erst eingewechselte Oday Ghunaim aus 40 Metern das 1 zu 0, nachdem er den Ball an der Mittellinie erobert hatte und der zu weit aufgerückte Torwart  aus Setzen nur hinterher sehen konnte.

Leider zeigten wir kurz vor Schluss ein weiteres Mal unsere „schlechte Seite“. Eine eigentlich harmlose Strafraumszene ergab einen Elfmeter gegen uns: Ein Setzer Spieler rannte an der 16-er Ecke in den Strafraum, Blickrichtung Eckfahne. Ungefährlich, er lief in die falsche Richtung. Hierbei wurde er aber „weggeblockt“ und nahm das Foul dankbar an. Das war ungeschickt von uns!!!

Letztendlich hatten wir das Match-Glück, dass nicht noch in der Nachspielzeit ein zweiter Elfmeter gegen uns gegeben wurde, den hätte man nämlich eher pfeifen können als den Ersten.

Fazit:

Deutlich gesteigert, aber immer noch verbesserungswürdig.

In diesem Sinne

„Glück Auf“

Sven Teichmann

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